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Dreiste Betrugsmasche an Senioren in der Region

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Die Dresdner Polizei warnt aktuell vor einer neuen Flut an dreisten Betrugsmaschen bei uns in der Region. Gleich 16 Betrugsversuche wurden am Montag der Polizei gemeldet.

Dabei gaben sich unbekannte Anrufer meist bei älteren Leuten als entfernte Verwandte in einer Notlage aus und forderten Geld von den Senioren. Die geforderten Beträge lagen zwischen 4.000 Euro und 50.000 Euro.

In allen bekannten Fällen erkannten die Angerufenen die betrügerische Absicht und wandten sich direkt an die Polizei. In den letzten Monaten sind solche Betrugsmaschen verstärkt aufgetreten. Vor allem auf Senioren haben es die Anrufer abgesehen.

Hier gibt es den Polizeibericht zum Nachlesen:

Falsches Gewinnversprechen und Verwandtentrick – Achtung Betrug!

Zeit:     29.07.2019, 09.35 Uhr bis 18.00 Uhr
Ort:      Dresden, Landkreis Meißen und Landkreis Sächsische Schweiz

Der Polizeidirektion Dresden sind am Montag 16 versuchte Betrugsfälle im Zuständigkeitsbereich bekannt geworden. Unbekannte gaben sich am Telefon meist als Verwandte aus und forderten Geld von Senioren.

Die geforderten Beträge lagen zwischen 4.000 Euro und 50.000 Euro. In allen bekannten Fällen erkannten die Angerufenen die betrügerische Absicht. Es kam zu keinem Schaden.

In einem weiteren Fall erhielt ein 74-Jähriger aus Dresden-Nickern einen Anruf, in dem ihm ein Gewinn von 49.000 in Aussicht gestellt wurde. Als er im Gegenzug 900 Euro in Form von iTunes-Karten zahlen sollte, beendete er das Gespräch.

Die Polizei warnt:
- Legen Sie ein gesundes Misstrauen an den Tag.
- Geben Sie am Telefon keinerlei Auskünfte zu Ihren finanziellen Verhältnissen.
- Übergeben Sie fremden Personen niemals Geld.
- Ziehen Sie bei Zweifeln eine Vertrauensperson hinzu und verständigen Sie die Polizei. (sg)