Dreifacher Koné - Dynamo schlägt Heidenheim
Die klare Ansage hat gefruchtet: Dynamo Dresden hat eine Woche nach der Wutrede von Uwe Neuhaus die richtige Reaktion gezeigt und durch drei Tore von Winterneuzugang Moussa Koné (5./11./83.) ein deutliches Zeichen im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga gesetzt. Die Sachsen gewannen am Freitagabend vor 24.763 Zuschauern im DDV-Stadion gegen den FC Heidenheim mit 3:2 (2:1) und ließen sich auch durch die zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer von Maximilian Thiel (7.) und dem Eigentor-Schützen Paul Seguin (59.) nicht beirren. Damit zogen die Sachsen in der Tabelle an Heidenheim vorbei und sind nun Achter.Neuhaus hatte nach der desaströsen 0:2-Heimpleite gegen Darmstadt Konsequenzen angekündigt und machte diese nicht nur in der Trainingswoche, sondern auch in zwei Positionswechseln wahr. Dynamos Cheftrainer tauschte beide Außenverteidiger, Niklas Kreuzer und Philip Heise mussten Seguin und Jannik Müller weichen.Und sein Team zeigte den zuletzt vermissten Willen. Koné netzte früh nach einem Eckball mit einem sehenswerten Hackentreffer zur Dresdner Führung ein, die aber Thiel nur zwei Minuten später mit der ersten Gelegenheit der Gäste direkt wieder ausglich.Doch auch vom schnellen Ausgleich ließen sich die Hausherren diesmal nicht beirren, denn wiederum nur drei Minuten später erkämpfte sich Koné nahe dem Sechzehnmeter-Raum den Ball und konnte zur erneuten Dynamo-Führung vollenden.Nach der ereignisreichen ersten Viertelstunde verflachte die Partie etwas, ohne dabei aber an Spannung zu verlieren. Beide Teams kämpften sich zumeist im Mittelfeld ab, Torraumszenen hatten eher Seltenheitswert und waren wenn, eher auf Dresdner Seite. Sascha Horvath (29.) und Manuel Konrad (41.) probierten es jeweils per Freistoß, blieben aber erfolglos.Auch der zweite Durchgang begann turbulent mit einer Heidenheimer Doppelchance. Nach einem Eckball kam Jan Verhoek (48.) völlig frei zum Kopfball, brachte den Ball aber aus fünf Metern nicht im Tor unter. Nur wenigen Sekunden später zwang Sebastian Griesbeck Dynamos Keeper Markus Schubert mit einem Schuss aus zwanzig Metern zu einer sehenswerten Parade.Das Team von Coach Frank Schmidt war nun besser im Spiel, der Ausgleich nach einer Flanke von Marc Schnatterer war nicht unverdient, auch wenn sie in Person von Seguin ein Dynamo-Spieler besorgte. In der 76. Minute traf Schnatterer per Freistoß nur die Latte.Auf der Gegenseite traf Horvath (79.) nach einen Fernschuss ebenfalls nur das Aluminium. Es war lange Zeit die einzig gefährliche Aktion der Hausherren, denn Dresdens Offensive konnte sich gegen die gut gestaffelten Gäste nur noch selten in Szene setzen. Doch kurz vor Schluss war erneut Koné zur Stelle und krönte seine tolle Leistung mit dem Siegtreffer.