++ EIL ++

Drei von vier Azubis werden in Sachsen übernommen

Zuletzt aktualisiert:

 In Sachsen sind im vergan­genen Jahr drei von vier Auszu­bil­denden von ihren Betrieben übernommen worden. Mit einer Übernah­me­quote von 73 Prozent liege der Freistaat sowohl über der in den neuen Ländern als auch in Deutsch­land insge­samt, teilte die Regio­nal­di­rek­tion der Bundes­agentur für Arbeit am Donnerstag in Chemnitz mit. Die im Verhältnis meisten Übernahmen habe es im verar­bei­tenden Gewerbe und im Bauwesen gegeben. Für den Chef der Landes­ar­beits­agentur, Klaus-Peter Hansen, ein Beleg: „Die sächsi­schen Unter­nehmen suchen hände­rin­gend Fachkräfte. Deshalb steigt auch der Anteil der Übernahmen nach abgeschlos­sener Ausbil­dung.“Ausbil­dung sei die beste Quelle für Fachkräfte. „Das hilft, um Ersatz- oder Neube­darfe in der eigenen Beleg­schaft zu decken.“ Um junge Leute nach der Ausbil­dung zu halten müssten sich Firmen attraktiv aufstellen. „Dazu gehören beispiels­weise faire Arbeits­be­din­gungen - wie angemes­sene Löhne und Gehälter, flexible Arbeits­zeiten, Weiter­bil­dungs­mög­lich­keiten und Aufstiegs­chancen.“Auch für die Ausbil­dungs­ab­sol­venten, die nicht übernommen wurden, stünden die Chancen nicht schlecht. „Denn meine Erfah­rung zeigt, dass die Arbeits­lo­sig­keit von jungen, dynami­schen und motivierten Fachkräften nur von kurzer Dauer ist“, sagte Hansen. (DPA)