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Drei finale Gestaltungsideen für Sternplatz

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Der Architekten-Wettbewerb rund um die künftige Gestaltung des Sternplatzes in Dresden ist zu Ende. Auf der Fläche der alten Herkuleskeule sollen Wohnungen entstehen. Eine Jury hat nun von allen Entwürfen, die seit Dezember eingereicht worden, die besten drei gekürt. 

Wie die Stadt mitteilte, gibt es keinen ersten Platz. Weil sich die siebenköpfige Jury nicht auf einen Sieger einigen konnte, wurde der zweite Platz zweimal vergeben. Dieser geht an die Bewerbergemeinschaft um Wiencke Architekten PartGmbB sowie die Bewerbergemeinschaft „AKL I Architektenkooperation Liststraße“. Den dritten Platz belegt der Beitrag der Stefan Forster GmbH.

Bis Ende Juni können Interessierte die Wettbewerbsarbeiten im Atrium des World Trade Centers ansehen. Für die drei Finalisten geht es zu Verhandlungsgesprächen der Stadt mit finalen Angeboten. Der Bieter, der mit Blick auf das Wettbewerbsergebnis die bestmögliche Leistung erwarten lässt, erhält am Ende den Zuschlag.

Auf dem Gelände steht seit längeren nur eine Brachfläche. Die städtische WiD (Wohnen in Dresden) will vor Ort 39 Wohnungen bauen. Die Herkuleskeule ist Ende des vergangenen Jahres dem Erdboden gleichgemacht worden. Das Kabarett-Theater war bereits 2017 in den frisch sanierten Kulturpalast umgezogen.