Donnerstag erneute Warnstreiks im Nahverkehr

Zuletzt aktualisiert:

Nach etwas mehr als zwei Wochen drohen im Nahverkehr schon wieder Streiks. Die Gewerkschaft Verdi hat unter anderem auch Mitarbeiter der Dresdner Verkehrsbetriebe aufgerufen vom Schichtbeginn bis 19:00 Uhr die Arbeit niederzulegen.

Die Arbeitgeberseite hatte am Montag eine Null-Runde bis Februar und dann bis Juli 2023 eine stufenweise Erhöhung der Gehälter um 3,2 Prozent angeboten. Die Gewerkschaft fordert 4,8 Prozent und unter anderem eine Erhöhung der Schichtzulagen, 30 Tage Urlaub als Standard und speziell in Sachsen eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit von 39 auf 38 Stunden.

Pendler haben aber trotzdem die Chance öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. VVO Sprecher Christian Schlemper teilte uns mit, dass die S-Bahnen, die Regionalzüge und Regionalbusse nach Plan fahren. Diese können als Alternative zum Auto auch am Donnerstag genutzt werden.

Beim letzten Warnstreik im Nahverkehr am 29. September sind bei den DVB alle Busse und Bahnen in den Depots geblieben. Weil viele Pendler aufs Auto wechselten, kam es zu dicken Staus im Berufsverkehr.