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Digitale Angebote und Impfkampagne von Kulturhäusern

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Mit online Formaten haben die Theater und Musikbetriebe nun schon einige Erfahrungen gesammelt. Auf die können und wollen sie jetzt zurückgreifen, denn gerade die Adventszeit ist die Zeit für Geschichten, Musik und Zauber.

Allen voran geht die Semperoper mit  Engelbert Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“. Sie zeigt die neun Inszenierung von Schauspielerin Katharina Thalbach bis zum 12. Dezember als Stream. Andere Häuser, wie die Philharmonie, planen auch fleißig, sind aber noch nicht soweit.

Je mehr es Richtung Weihnachten geht, desto mehr digitale Kulturangebote wird es in Dresden auch geben. Die Staatsoperette plant an den Weihnachtsfeiertagen einen 48-stündigen Stream ihrer professionell aufgezeichneten „Cinderella“. Nicht nur zuschauen, sondern mitmachen ist das Motto des Theaters Junge Generation. Aktuell ist für den 16. eine Vorstellung der Inszenierung „Transformers“ geplant – ein digitales, interaktives und inklusives Online-Format ab zwölf Jahre. Ansonsten soll es einen Online-Adventskalender mit Stadtgeschichten zum Hören geben, die zu interaktiven Spaziergängen einladen. Auch das Schauspielhaus ist mit großen Streams zu aktuellen Stücken, zum Beispiel von „Stummes Land“, „Die Laborantin“ und „ Der Nazi und der Friseur“ vorbereitet.

Mit einer großen Kampagne werben Dresdner Kulturinstitutionen außerdem fürs Impfen. Unter dem Motto „Impfen schützt auch die Kultur“ verweisen sie auf die Folgen der Pandemie für Kunst und Kultur. Philharmonie, Staatsoperette, TJG, Schauspielhaus und die Staatlichen Kunstsammlungen beteiligen sich mit Bannern, Inseraten und Plakaten an der Aktion. Auch auf sämtlichen Social Media Plattformen wird dafür geworben. Geprüft wird außerdem, ob eine eigene Impfaktion im Schauspielhaus durchführbar ist, so Sprecherin Gertrud Aringer.