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Diese Stützen sollen eine Dresdner Brücke halten

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An der Brücke Budapester Straße in Dresden steht die erste von insgesamt vier Notstützen. Die Schwerlastkonstruktionen aus Stahl sollen das Bauwerk im Bereich der Ammonstraße entlasten. Dieser Teil weist enorme Schäden auf, deshalb darf die Brücke dort auch nicht befahren werden. 

Stehen alle vier Stahlstützen, werden weitere aus Beton-Brunnenringen errichtet. Dann soll die Fahrbahn oberhalb auch noch mit ultrafestem Beton ausgegossen werden. Die Stadt hofft, dass die Brücke mit Hilfe dieser Maßnahmen noch eine Weile hält. 

Standsicherheit ist gefährdet 

Die Zeit drängt, denn das Schallmonitoring hat gezeigt, dass sich die Lage seit der Sperrung weiter verschärft hat: Allein im Bereich Ammonstraße sind seither sechs weitere Spanndrähte im Stahl gerissen. 

„Ein von Gutachtern definierter kritischer Grenzwert liegt bei einer Reserve von maximal 16 Drahtbrüchen innerhalb eines Drei-Meter-Bereichs“, hieß es Anfang Juni aus dem Rathaus. „Durch die jüngsten Risse ist dieser Puffer an der Achse C bereits geschrumpft.“

Tiefbauarbeiten auf der Ammonstraße 

Die Fundamente für die Stützen werden rund zwei Meter tief in das Erdreich eingebracht. Da sich im Untergrund historische Fundamente und diverse Versorgungsleitungen befinden, wird hier mit Sorgfalt und Vorsicht vorgegangen. Die Fertigstellung der Stahlstützen ist bis Ende Juli 2026 geplant. Sobald diese stehen, ist die Unterfahrt der Brücke auf der Ammonstraße gesichert und es werden wieder zwei Fahrspuren pro Richtung freigegeben.

In einem zweiten Schritt sollen bis Mitte/Ende September 2026 in drei weiteren Brückenfeldern insgesamt acht zusätzliche Unterstützungen aus verfüllten Beton-Brunnenringen aufgebaut werden. Ziel ist, auf der Brücke wieder eine Fahrspur pro Richtung für Fahrzeuge zuzulassen.