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Diebesgut aus Heimatmuseum Wilsdruff sichergestellt

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Die Dresdner Staatsanwaltschaft und Polizei hat den Diebstahl ins Heimatmuseum Wilsdruff aufgeklärt. Im vergangenen Oktober waren mehrere Personen in das Museum eingedrungen und haben dabei diverse Kunstgegenstände im Gesamtwert von über 30.000 Euro gestohlen. Bei den gestohlenen Museumsgegenständen handelte es sich unter anderem um verschiedene historische Waffen, eine Zunft-Truhe der Schuhmacher aus dem Jahre 1744, diverse Militaria, eine Schafschere aus dem Jahr 1925 sowie eine umfangreiche Münzsammlung mit Münzen vom Beginn des 17. Jahrhunderts bis Anfang des 20. Jahrhunderts.

Bei den Dieben soll es sich um zwei Deutsche im Alter von 36- und 40-Jahren aus Berlin und Mecklenburg Vorpommern handeln. Bei einer Durchsuchung der Wohnung des 36-Jährigen in Berlin und zwei Antiquitäten- und Kunsthändlern konnten viele gestohlene Gegenstände sichergestellt werden. Dazu zählten unter anderem ein Steinschlossgewehr mit Türballenbajonett französischer Bauart aus dem 18. Jahrhundert, eine Preußische Steinschlosspistole um 1732, eine Zunft-Truhe der Schuhmacher aus dem Jahr 1744, eine Schafschere aus dem Jahr 1925 und ein Bierkrug.

Sichergestellter Bierkrug

Der 36-jährige Beschuldigte wurde am 10. März 2021 in Berlin festgenommen. Der 40-jährige Beschuldigte wurde am 15. April 2021 in Mecklenburg-Vorpommern festgenommen. Nur der 36-Jährige befindet sich jedoch derzeit noch in Haft. Der Haftbefehl gegen den 40-jährigen Beschuldigtenwurde unter strengen Auflagen außer Vollzug gesetzt. Derzeit gehe man bei dem Mann nicht von einer Fluchtgefahr aus. Die Beschuldigten sind bereits erheblich und auch einschlägig vorbestraft.

Die Ermittlungen werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen.