Die Stadt investiert weiter in Fußwege
Die Stadt investiert auch in diesem Jahr in Fußwege. Dabei stehen vor allem drei Bereiche im Mittelpunkt, so Baubürgermeister Stephan Kühn. Diese sind Barrierefreiheit, Erhöhung der Verkehrssicherheit und die Oberflächenbeschaffenheit der Fußwege.
Verbesserung der Aufenthaltsqualität und Begrünung
Die Sanierungsarbeiten im Rathauspark Löbtau laufen bereits und sollen im Mai diesen Jahres fertiggestellt werden. Dabei werden die Grünflächen erneuert. Die Kosten liegen bei ca. 700.000 Euro.
Im SanierungsgebietPieschen von der Torgauer Straße bis zur Osterbergstraße erfolgen eine komplexe Straßensanierung, Baumpflanzungen und die Aufwertung der Seitenräume. Die Arbeiten sollen bis diesen Sommer andauern.
Auf der Flurstraße zwischen Kieler Straße und Königsbrücker Landstraße in Klotzsche werden beide Gehwege instand gesetzt und bekommen Neupflanzungen. Die Maßnahmen laufen bis April.
Auf dem westlicher Promenadenring– Postplatz Süd soll die historische Stadtbefestigung hervorgehoben werden. Außerdem soll dort ein Wasserspiel mit Kunstinstallation und ein MOBI-Punkt entstehen. Die Annenstraße wird grundhaft saniert. Die Arbeiten sollen zwischen Mai 2021 und Mai 2022 erfolgen.
Bis zum Sommer soll die Dürerstraße im Fördergebiet Johannstadt/Pirnaische Vorstadt neue Straßenbaumpflanzungen und eine Kombination mit Blühstreifen bekommen.
Verbesserung der Barrierefreiheit
In Briesntiz Am Lehmberg/Heroldstraße sollen ein barrierefreier Fußgängerüberweg und ein Blindenleitsystem entstehen. Außerdem soll die Bordabsenkung verbreitert und die 30-Zone ausgeweitet werden. Ab diesem Jahr sollen die Maßnahmen umgesetzt werden. Die Kosten belaufen sich auf 25.000 Euro.
Auf der Lennéstraße zwischen der Lingnerallee und der Helmut-Schön-Allee in der Altstadt wird die Decke auf dem Gehweg ausgetauscht, um einen barrierefreien Fußweg zu ermöglichen. Bisher ist dort Großpflaster verbaut, welches durchgehend schlecht mit dem Rollstuhl befahrbar ist. Dieses soll durch Granitplatten und Kleinpflaster ausgetauscht werden. Außerdem soll auf der Lennéstraße ein Blindenleitsystem mit Aufmerksamkeitsfeldern und Fahrradbügel entstehen. Baustart soll nächstes Jahr sein, die Kosten liegen bei ca. 120.000 Euro.
Weitere Bordabsenkungen sind unter anderem auf der Franz-Mehring-Straße, Dürerstraße, Hansastraße in Höhe Conradstraße, Pillnitzer Straße und in der Umgebung des Universitätsklinikums für dieses Jahr bzw. nächstes Jahr geplant.
Im nächsten Jahr soll am Haltepunkt Pieschen - Leisniger Platz eine zweite Mittelinseln in Verbindung mit einer Neuanordnung und einem barrierefreiem Ausbau einer Bushaltestelle entstehen.
Verbesserung Verkehrssicherheit
In Klotzsche soll in Höhe des S-Haltepunkts auf der Grenzstraße eine Fußgängerampel entstehen. Diese soll mit einem Blindenleitsystem (Bodenindikatoren, Tonsignale und Vibrationstaster) ausgerüstet werden. Noch in diesem Jahr sollen die Bauarbeiten beginnen und 75.000 Euro kosten.
Auf der Osterbergstraße/Markusstraße in Pieschen soll zur Schulwegsicherung eine barrierefreie Gehwegausweitung entstehen. Gleichzeitig wird die Fahrbahndecke instand gesetzt. Baustart ist in diesem Jahr. Die Kosten liegen bei 150.000 Euro.
Außerdem soll auf der Saalhausener Straße in Naußlitz eine Fußgängerampel im Bereich Düsseldorfer Straße entstehen. Die Bauzeit liegt zwischen Juli und September diesen Jahres.
In der Nöthnitzer Straße in Höhe Helmholstraße ist ein Fußgängerüberweg ab diesem Jahr geplant.
Die Bordsteinkanten im Kreisverkehr auf der Sternstraße/Scharfenberger Straße in Mickten werden umgebaut. Dadurch soll die Radverkehrssicherheit erhöht werden. 2022 soll Baustart sein.
Verbesserung Belag/ Begehbarkeit
Auf der Jägerstraße von der Prießnitzstraße bis zur Marienallee (Radeberger Vorstadt) entstehen Gehwege mit Betonplatten. Außerdem wird die Bordanlage wieder hergestellt. Die Maßnahmen haben bereits im Januar begonnen und sollen Ende diesen Monats beendet werden. Die Kosten liegen bei ca. 180.000 Euro.
Zwischen Am Lehmberg und der Westraße auf der Warthaer Straße in Briesnitz sollen die Gehbahn und die Straßenabläufe instand gesetzt werden. Baustart soll in diesem Jahr sein, die Kosten belaufen sich auf ca. 60.000 Euro.
Zwischen Kieler Straße und Königsbrücker Landstraße (Klotzsche) wird auf der Flurstraße der Gehweg instand gesetzt. Die Maßnahmen laufen noch bis April bzw. sind kurz vor der Fertigstellung.
Auf der Tittmannstraße von Wormser Straße bis Wartburgstraße (Striesen-West) soll der Fußweg Betonpflaster bekommen. Baustart soll noch in diesem Jahr sein.
Der Fußweg auf der Vorwerkstraße zwischen Hohenthalplatz und Friedrichstraße (Friedrichstadt) und auf der Bernhardstraße zwischen Nöthnitzer Straße uns Plaunenschem Ring soll instand gesetzt werden (geplant, Bauausführung: 2021).
Insgesamt sind 82 Vorhaben der Kategorie Gehwegsanierung für 2021/2022 geplant. Gesamtausgaben liegen nach Kostenschätzungen bei 4.608.000 Euro
