Die Kuppel muss ab - Turm am Beyer-Bau wird saniert
Seit vier Jahren wird der Beyer-Bau der TU am Fritz-Foerster-Platz saniert, nun ist auch der Turm mit der Sternwarte an der Reihe. Für die Instandsetzung muss die 12 Tonnen schwere Kuppel mit einem Kran herunter gehoben werden.
Das ist am Montag passiert. Erst dann kann mit den eigentlichen Arbeiten am Turm begonnen werden. Geplant ist, dass die Fassade nach historischem Vorbild mit Glas und Leichtmetall wieder ihr ursprüngliches Aussehen erhält. Ein Teil der Konstruktion wird aber auch mit neuen Materialien modern gestaltet.
Die grundlegende Sanierung des Beyer-Baus ist eine komplexe Aufgabe und mit hohem Aufwand verbunden. Das Gebäude diente seit seiner Errichtung der Unterbringung der Bauingenieure und der Astronomen und wird auch wieder für diese Studienrichtungen hergerichtet. Im Rahmen der Komplettsanierung wird der Südosteingang aus Richtung Hörsaalzentrum aufgewertet. Er ist künftig der neue Haupteingang des Beyer-Baus.
Zwei historische Hörsäle werden saniert und bleiben erhalten. Die beiden Innenhöfe werden überbaut, der Verbinder wird aufgestockt. Hier entstehen neue Bürobereiche, die das Platzangebot erweitern. Das in die Jahre gekommene Wasserbaulabor der Fakultät Bauingenieurwesen wird vollständig neu errichtet und bietet künftig neue Möglichkeiten für die Lehre.
Das Investitionsvolumen liegt bei rund 60 Millionen Euro. Davon stammen etwa 10 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Der Anteil des Freistaates beläuft sich auf ca. 50 Millionen Euro.



