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Die Carolabrücke ist weg - wie geht es nun weiter?

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Die alte Dresdner Carolabrücke ist weg - nun wird mit Hochdruck der Ersatzneunbau geplant. Im Jahr 2031 soll die neue Brücke stehen. Das hat die Stadtverwaltung am Montag angekündigt.

Voraussichtlich im zweiten Quartal 2028 könne mit dem Bau begonnen werden, sagte uns Baubürgermeister Stephan Kühn. Der Stadtrat hatte in diesem Sommer einen vierspurigen Ersatzneubau beschlossen.

Gute Nachrichten hatte Kühn auch zum Terrassenufer: es wird am 17. September wieder für den Verkehr freigegeben. Aktuell werden Schäden an den Fußwegen, Treppen, Park- und Verkehrsflächen aufgenommen, die bis dahin noch beseitigt werden müssen.

Für den Elberadweg am Neustädter Ufer ist die Freigabe für die Herbstferien Anfang Oktober geplant. Nach Abschluss der Filmnächte Ende August werde geschaut, welche Reparaturen am Radweg und an den Elbwiesen nötig seien, so Kühn.

Ausschreibung an Anfang September

Die Ausschreibungsunterlagen für den Neubau sollen laut Stadtverwaltung Anfang September veröffentlicht werden. Es ist vorgesehen, dass vier Büros mit konkreten Entwürfen für die neue Brücke beauftragt werden. Diese sollen dann Ende Mai 2026 der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert werden. Der beste Entwurf werde dann verwirklicht.

Die Carolabrücke - ein Spannbetonbauwerk aus der DDR-Zeit - war in der Nacht zum 11. September 2024 teilweise eingestürzt. Verletzt wurde dabei niemand. Prüfungen ergaben, dass die gesamte Brücke abgerissen werden musste.

Audio:

Stephan Kühn zum Terrassenufer
Stephan Kühn erläutert das Verfahren