• Auf der Marienbrücke besetzen die Traktoren eine Spur (Foto: Redaktion/Tim Simon)

    Auf der Marienbrücke besetzen die Traktoren eine Spur (Foto: Redaktion/Tim Simon)

  • Die Traktoren stehen auf der Marienbrücke (Foto: Redaktion/Tim Simon)

    Die Traktoren stehen auf der Marienbrücke (Foto: Redaktion/Tim Simon)

  • Traktoren rollen am Freitamorgen durch Cossebaude. Foto: Redaktion/AM

    Traktoren rollen am Freitamorgen durch Cossebaude. Foto: Redaktion/AM

  • Foto: Rocci Klein

    Foto: Rocci Klein

  • Traktoren auf der B6 in Cossebaude Foto: Redaktion/AM

    Traktoren auf der B6 in Cossebaude

    Foto: Redaktion/AM

  • Foto: Rocci Klein

    Foto: Rocci Klein

  • Foto: Rocci Klein

    Foto: Rocci Klein

Traktorendemo in der Dresdner Innenstadt

Zuletzt aktualisiert:

Im Regierungungsviertel haben sich am Freitagmorgen Bauern mit ihren Landmaschinen aus ganz Sachsen eingefunden. Knapp 1.500 sächsische Bauern sind dabei. Etwa 5 Uhr haben sich die die Konvois über die B170 aus Bannewitz und Hellerau, sowie die B6 aus Weißig und der westlichen Stadtgrenze Richtung Carolaplatz in Bewegung gesetzt. Einige Bauern aus der Lausitz, dem Leipziger Raum oder dem Vogtland sind schon gegen Mitternacht losgefahren, um es pünktlich zur Sternfahrt nach Dresden zu schaffen. Rund 1.000 Traktoren und andere Landmaschinen waren in Dresden dabei.

Auf einer Bühne vor dem Wirtschaftsministerium hat gegen 9 Uhr der offizielle Teil der Demonstration begonnen. Es gab Diskussionen und Reden. Etwa 11 Uhr wurde die Kundgebung beendet und die Landwirte haben sich auf den Rückweg begeben.

Auf der Wigardstraße wurde es ab 9 Uhr voll

Zur Kundgebung zwsichen der Staatskanzlei und dem Wirtschaftsministerium kamen auch viele Dresdner. Die meisten Passanten zeigten sich solidarisch mit den Bauern.

Gegen 6 Uhr sind die ersten Bauern im Regierungsviertel angekommen

Treffpunkte und geplante Routen:

Gegen 4.30 Uhr füllte sich der Parkplatz an der Hamburger Straße

Unsere Reporterin Franziska Meier war vor Ort

"Wir haben unsere Fahrt extra vor den Berufsverkehr gelegt. Flügelweg- und Waldschlösschenbrücke bleiben extra frei." - Marc Bernhardt / Landwirt aus Freital

"Ich bin heute früh schon gegen 1.30 Uhr losgefahren" - Robert Erdmann / Landwirt aus Oschatz

Die tonnenschweren Maschinen werden nur sehr langsam unterwergs sein. Auch die Albert-, Marien- und Carolabrücke sind von der Demonstration betroffen, wie uns Marc Bernhardt von der Initiative „Land schafft Verbindung“ im Interview gesagt hat.

Mit der Aktion wollen die Landwirte nicht nur mehr Mitspracherecht in der Politik fordern, sie protestieren gegen eine neue Düngeverordnung. Im April soll der Bundesrat darüber entscheiden.

"Es geht uns darum uns Gehör zu verschaffen und auch Gesprächsbereitschaft zu signalisieren." - Marc Bernhardt / Landwirt aus Freital

Auch in Leipzig kommen heute Landwirte zusammen. Wie wir auf Anfrage bei der Polizei Leipzig erfahren haben, werden sie zwischen 11 und 13 Uhr vor dem Gewandhaus erwartet. Mit etwa 30 angemeldeten Teilnehmern fällt die Kundgebung wesentlich kleiner aus als in Dresden. Initiiert ist die Aktion in Leipzig von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft. Informationen, dass sie Bauern Kartoffeln an die Leipziger verteilen wollen, konnte die Polizei nicht bestätigen.

Störungen bei der DVB

Auch im öffentlichen Nahverkehr könnte es zu Behinderugnen kommen. Gerade auf der Marien- und Albertbrücke müssen sich dann teilweise Bahnen, Busse und Autos eine Spur teilen. Die Carolabrücke ist zwischen 5.30 und 6.30 voll für den Autoverkehr gesperrt.

"Wir rechnen mit massiven Behinderungen." - Falk Lösch / DVB-Sprecher

Die Polizei eskortiert die Bauen in die Innenstadt von Dresden

Die „Traktorensternfahrt“ in #Dresden hat begonnen. Seit 5:00 Uhr fahren die Traktoren in Richtung Innenstadt. Es kommt zu ersten kleinen Verkehrsbehinderungen. Bis zum Mittag wird es zu Einschränkungen kommen. #dd1701pic.twitter.com/sHtbbUWWWO

— Polizei Sachsen (@PolizeiSachsen) January 17, 2020

Pressemitteilung der Stadt

Traktoren behindern den Verkehr in Dresden
„Land schafft Verbindung“ –  Sächsische Landwirte demonstrieren am Freitag im Stadtgebiet

Aufgrund einer Demonstration der sächsischen Landwirte kommt es am Freitag, 17. Januar 2020, in Dresden zu Verkehrsbehinderungen. Auf vier Routen werden Traktorkolonnen ab 5 Uhr über die B6 (jeweils aus Osten und aus Westen) sowie über die B170 (jeweils aus Norden und Süden) ins Stadtzentrum fahren und hier mit ihren Fahrzeugen verschiedene Brücken- und Straßenabschnitte ganz oder teilweise besetzen. Daraus ergeben sich folgende Einschränkungen:

Vollsperrungen
Zwischen ca. 5.30 Uhr und 6.30 Uhr ist die Carolabrücke für den Kraftverkehr voll gesperrt. Eine weitere Sperrung betrifft in der Zeit von etwa 8.30 Uhr bis 10 Uhr die Wigardstraße im Bereich zwischen dem Carolaplatz und der Archivstraße.

Verkehrsbehinderungen
Auf der Marienbrücke und der Albertbrücke sowie auf der Robert-Blum-Straße, der Großen Meißner Straße, der Köpckestraße und der Wigardstraße steht in der Zeit von ca. 5.30 Uhr bis 12 Uhr jeweils nur eine Spur in jeder Fahrtrichtung zur Verfügung. Die zweite Fahrspur wird durch parkende Traktoren besetzt. Durch die Verengung auf eine Spur ist mit erheblichem Stauaufkommen zu rechnen.

Allen betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern wird geraten, an diesem Tag die oben genannten Straßenzüge weiträumig zu umfahren oder mehr Zeit einzuplanen. Die Flügelwegbrücke, das Blaue Wunder und die Waldschlößchenbrücke sind von den Verkehrseinschränkungen nicht betroffen.