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Diagnose und Therapie per Videokonferenz - Telemedizin-Projekt für Oberlausitz gestartet

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Deutsch­lands größtes Teleme­dizin-Projekt wird in der Oberlau­sitz getestet. Es ging heute nach zweijäh­riger Aufbau­phase in Betrieb. Kern der „CCS Telehe­alth Ostsachsen“ bildet eine IT-Platt­form.  Damit werden Kliniken, Ärzte und Patienten einer ganzen Region verbunden. Mediziner können sich unter­ein­ander über sichere Daten­lei­tungen austau­schen. Mit diesem Netz soll die medizi­ni­sche Versor­gung in dünn besie­delten Regionen gesichert werden. Denn dort gehen in den kommenden fünf bis zehn Jahren viele Ärzte in Pension. Nachfolger zu finden, ist schwierig. Junge Mediziner wollen lieber in Großstädte. Das Teleme­dizin-Projekt soll zunächst in einzelnen Berei­chen erprobt werden, z.B. bei der häusli­chen Betreuung von Herzpa­ti­enten und der Schlag­an­fall-Nachsorge.

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Reporter Knut-Michael Kunoth