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Hygienemuseum will nach Corona-Pause wieder durchstarten

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Das Deutsche Hygiene-Museum Dresden will nach der Corona-Zwangspause wieder richtig durchstarten. So wird die Sonderausstellung „Künstliche Intelligenz“ coronabedingt bis zum 6. November verlängert.

Ab Mai gibt es dann die Ausstellung „FAKE. Die ganze Wahrheit“ zu sehen. Dabei dreht es sich um Fake-News, falsche Profile und Produkte, die in vielen Bereichen unserer Gesellschaft vorkommen. Das DHMD wird in ein „Amt für die ganze Wahrheit“ verwandelt, Besucher sind dazu eingeladen, den Lügen auf den Zahn und der Wahrheit den Puls zu fühlen. Außerdem sind wieder einige Projekte in der Empfangshalle geplant. Unter anderem eine Wanderaustellung „Einige waren Nachbarn“ des United States Holocaust Memorial Museum, die sich mit der Frage beschäftigt: „Wie war der Holocaust möglich?“. Im Mai soll außerdem das Forschungsprojekt zu den Gläsernen Figuren nach fünf Jahren abgeschlossen werden, so das Hygienemuseum.

Neben neuen Ausstellungen gibt es auch eine neue Direktorin. Iris Edenheiser hat schon im Januar die Nachfolge von Klaus Vogel angetreten, der Ende 2021 nach über 30 Dienstjahren in den Ruhestand gegangen ist. Edenheiser will das DHMD durch Kooperation und Austausch noch stärker international bekannt und zugleich regionaler machen sowie als Ort des gesellschaftlichen Diskurses weiterentwickeln.

Alle Infos zu den neuen Ausstellungen gibt es unter www.dhmd.de/ausstellungen/