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Deutsche Werkstätten Hellerau: Hundert Jobs fallen weg

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Die Deutschen Werkstätten Hellerau (DWH) wollen bis zu 100 Stellen streichen. Das bestätigte uns das Dresdner Traditionsunternehmen auf Anfrage. Demnach sei wegen der Sanktionen gegen Russland der Geschäftszweig „Yachtausbau“ eingebrochen. 

Bei den Auftraggebern habe es sich vor allem um wohlhabende Russen gehandelt, mit denen ein Geschäft nun nicht mehr möglich sei. Das Dresdner Traditionsunternehmen bietet hochwertigen Innenausbau für Luxusyachten und Privatresidenzen an.

Im Hauptsitz Dresden-Hellerau ist ein Personalabbau von ca. 100 Stellen geplant. Das Hochbaugeschäft der Deutschen Werkstätten entwickelt sich unterdessen gut. Der Standort des Unternehmens Großröhrsdorf ist daher nicht von der Stellenstreichung betroffen. Im Gegenteil: Dort soll die Zahl der Mitarbeiter sogar perspektivisch wachsen.

Die Deutschen Werkstätten wurden 1898 in Dresden gegründet. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt 424 Mitarbeiter. Die betroffenen Mitarbeiter sind allesamt informiert. Der Stellenabbau soll bis Ende des Jahres erfolgen, man sei aber in Gesprächen, um Lösungen zu finden.