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Deutlich weniger Privatin­solvenzen in Sachsen

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Die Zahl der Privat­pleiten in Sachsen ist deutlich zurück­ge­gangen. 1946 Menschen hätten im ersten Halbjahr 2017 Privat­in­sol­venz angemeldet, teilte die Wirtschafts­aus­kunftei Crifbürgel am Freitag bei der Vorstel­lung ihres Schul­den­ba­ro­me­ters mit. Das waren 506 oder 20,6 Prozent weniger als in der ersten Jahres­hälfte 2016. Von 100 000 Privat­per­sonen in Sachsen meldeten 48 Insol­venz an, sieben weniger als im Durch­schnitt aller Bundes­länder. Deutsch­land­weit ging die Zahl der privaten Insol­venzen um 13,2 Prozent auf gut 45 000 zurück - das war bereits der siebte Rückgang in Folge und der niedrigste Stand seit 2005.Gründe für die positive Entwick­lung sind laut den Autoren vor allem die gute binnen­wirt­schaft­liche Lage und die hohe Beschäf­ti­gung. „Eine Zunahme der finan­zi­ellen Belas­tungen der Verbrau­cher, etwa durch eine Verschlech­te­rung der Situa­tion auf dem Arbeits­markt oder eine Zinswende, würde zu einem Anstieg der Privat­in­sol­venzen führen“, sagte Crifbürgel-Geschäfts­füh­rerin Ingrid Riehl.(DPA)