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Deswegen starren so viele Dresdner auf ihr Handy

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Ob am Postplatz, Theater­platz, auf dem Altmarkt oder vor dem Ammonhof: In dieser Woche trifft man in Dresden immer wieder auf große Gruppen junger Leute, die wie gebannt auf ihr Handy starren. Der Grund: das Handy-Spiel Pokemon-Go. In dieser Woche gibt es für die Zocker des Spiels beson­ders viele Sonder­punkte und für die Fans am wichtigsten: zwei legen­däre Pokemon-Monster sind im Spiel aktiviert worden. "Lugia" und "Arktos" sind vom Spieleent­wickler Niantic aktiviert worden, die Monster lassen sich aller­dings nur gemeinsam mit vielen anderen Spielern (Trainern) einfangen. Deswegen ziehen seit dem vergan­genen Wochen­ende insbe­son­dere am Nachmittag und abends große Gruppen durch die Stadt, um die beson­deren Pokemon einzu­fangen. Auftakt für die Aktion war ein Pokemon-Event in Chicago, das aufgrund von techni­schen Fehlern zum Desaster wurde. Der Spiele­her­steller verlän­gerte daraufhin das zugehö­rige Event, an dem sich die Spieler weltweit betei­ligen können. Und das machen sie eifrig, wie sich aktuell auch in Dresden beobachten lässt. Das Event endet am frühen Freitag­morgen 02:00 Uhr, dann wird es vermut­lich auch bei den Zockern wieder ruhiger zugehen.