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Deswegen sind so viele Rettungskräfte in Dresden unterwegs

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Die Dresdner Feuerwehr hat sich am Samstag an einer bundesweiten Übung der "Medizinischen Task Force" beteiligt. 61 Einheiten werden aktuell bundesweit für Katastrophenfälle aufgebaut.

Bei uns in Sachsen werden diese neuen Einheiten in Dresden, Chemnitz und Leipzig aufgebaut, um im Katastrophenfall schnell vielen verletzten Menschen zu helfen. 

Die Dresdner Retter fuhren am Samstagvormittag von der Feuerwache in Übigau im Verband nach Leupoldishain in der Sächsischen Schweiz. Dort wurden dann die Abläufe für den Aufbau eines Behandlungsplatzes für zahlreiche Verletzte trainiert. Die Übung war auch notwendig als Vorbereitung für eine Großübung mit über 1500 Einsatzkräften im August in Schöna. Im Sommer soll ein Zugunglück mit vielen Opfern in der Sächsischen Schweiz simuliert werden.

Die Medizinische Task Force in Dresden soll künftig 140 Mitarbeiter haben, die 26 Fahrzeuge besetzen. Sie rekrutiert sich zum Beispiel aus Mitarbeitern und ehrenamtlichen Kräften von Feuerwehr, DRK, Maltesern und Johannitern.