Der Freistaat stellt mehr Lehrer ein
Einigung beim umstrittenen Thema Lehrermangel. Das neue Schuljahr in Sachsen ist abgesichert. Der Freistaat stellt mehr Lehrer ein als ursprünglich geplant. Das ist das Ergebnis eines Treffens von Kultusministerin Brunhild Kurth am Freitag mit Finanzminister Georg Unland und Ministerpräsident Stanislaw Tillich. Wie viele Lehrer-Stellen genau neu besetzt werden sollen, das ist derzeit noch unklar. Die Kultusministerin sprach aber von mehr als 160. Sie sei sehr froh über die Lösung, so Kurth. Damit könne flexibel auf die wachsenden Schülerzahlen reagiert werden.Bekannt wurde heute auch: ab dem neuen Schuljahr gilt für Lehrer ein dienstliches Facebook-Verbot. Schüler sollen so vor der Verbreitung und dem Missbrauch persönlicher Daten geschützt werden. Privat nutzen dürfen Lehrer soziale Netzwerke aber weiterhin.