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Demo gegen Rechtsextremismus und für Demokratie

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Eine Woche vor der Landtagswahl sind am Sonntag in Dresden tausende Menschen auf die Straße gegangen. Zu der Großdemonstration für Demokratie und gegen Rechtsextremismus hatte ein Aktionsbündnis aufgerufen. Auch in anderen sächsischen Städten, wie Leipzig, wurde demonstriert.

Die Initiatoren der Kundgebung wollen erreichen, dass so viele Menschen wie möglich am 1. September wählen gehen. Gleichzeitig fordern sie demokratische Parteien auf, eine Zusammenarbeit mit Rechtsextremen auf allen politischen Ebenen auszuschließen.

Die Demo startete um 15 Uhr am Theaterplatz. Laut den Veranstaltern fanden sich rund 11.000 Menschen ein. Anschließend gab es einen Aufzug durch die Stadt, mit Plakaten und Bannern.

Bilder der Demonstration in der Galerie

Gewerkschaften unterstützen Demonstrationen

Unterstützung erhielten die Demonstranten unter anderem von Gewerkschaften.„Wir stehen politisch mitten in einem Sturm. Es geht um viel. Rechtsextremistische Tendenzen dürfen in Sachsen und Thüringen nicht mehrheitsfähig werden. Denn sie sind Gift für die Gesellschaft“, sagte der Verdi-Vorsitzende Frank Werneke der Deutschen Presse-Agentur.

Als Gewerkschaft stehe man in einer antifaschistischen Tradition und übernehme ganz klar Verantwortung im Kampf gegen Rechts. „Denn soziale Gerechtigkeit kann nur mit Respekt und Anstand erreicht werden, nicht durch Menschenfeindlichkeit, Hass und Hetze.“

In Sachsen wird am 1. September ein neuer Landtag gewählt. Wahlumfragen sagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der CDU und der AfD voraus. (mit dpa)