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Demo für sichere Radwege auf der Carolabrücke

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Der Dresdner Fahrradclub hat am Dienstag für eine sichere Radverkehrsführung auf der künftigen Carolabrücke demonstriert. Der ADFC fordert in Richtung Altstadt einen Radweg zwischen Straßenbahn und Fahrbahn, also in der Mitte. 

Diese Variante sollte Grundlage für die weitere Planung sein, erklärte ADCF-Vorstand Nils Larsen. Denn die jetzt vorgesehene Wegstrecke an der Brückenseite berge ein zu großes Unfallrisiko. Radfahrer müssten dann die Straßenbahngleise zweimal zusätzlich queren.

Anlass der Aktion ist die aktuell vorgesehene Führung des Radwegs in Richtung Altstadt mit zwei zusätzlichen Querungen der Straßenbahngleise und einer gemeinsamen Führung mit dem Fußverkehr in Seitenlage. Dabei hatten drei der vier Planungsgemeinschaften in ihren Entwürfen eine Trennung von Fuß- und Radverkehr durch einen Radweg in Mittellage vorgesehen. Auch FHECOR/TSSB, die mit der weiteren Planung beauftragte Planungsgemeinschaft, hat eine solche Möglichkeit aufgezeigt.

ADFC will weniger Konflikte und mehr Sicherheit

Der ADFC sieht in der vorgesehenen Führung des Radwegs in Seitenlage erhebliche Nachteile. Radfahrer müssten die Straßenbahngleise zweimal zusätzlich queren. Dadurch entstehen vermeidbare Konfliktpunkte und Unfallrisiken. Hinzu kommen Konflikte durch die gemeinsame Führung von Fuß- und Radverkehr.

„Wir müssen die Chance nutzen, bei der neuen Carolabrücke die Konflikte und Risiken für den Fuß- und Radverkehr der alten Brücke zu beseitigen, statt sie zu übernehmen. Mit dem Neubau haben wir die einmalige Gelegenheit, eine sichere, direkte und attraktive Verbindung für den Radverkehr zu schaffen. Verkehrssicherheit darf bei der Planung nicht zur Verhandlungsmasse werden“, sagt Nils Larsen, Vorstandsmitglied des ADFC Dresden.