Demo auf dem Bischofsweg für mehr Sicherheit für Radfahrer
Mitglieder des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs Dresden (ADFC) haben am Mittwochvormittag kurzzeitig den Bischofsweg blockiert. Sie spannten ein großes Banner über die Straße, um ihre Forderung nach breiteren Radstreifen zu untermauern. Eine entsprechende elektronische Petition wurde auf der Website der Stadt gestartet, dort sollen Unterschriften gesammelt.In der Petition fordern die Vertreter der Radfahrer in Dresden:"1. auf dem Bischofsweg zwischen Förstereistraße und Dammweg beidseitig durchgehende Radverkehrsanlagen einzuplanen,2. im Zuge der Haltestelle Bischofsweg Ost / Nordseite ein Haltestellenkap mit angehobener Radfahrbahn einzuplanen sowie3. sicherzustellen, dass der Radverkehr außerhalb von Schienen geführt wird und sie nicht spitzwinklig kreuzen muss."Täglich würden 3.500 Radfahrer nach einer eigenen Messung des ADFC den Bischofsweg nutzen. Jeder zweite weiche allerdings auf den Gehweg aus, da die Verkehrsführung gefährlich ist, zudem ist die Straße eine Holperpiste.Bürgerinformation zum BischofsplatzDie Sanierung des Bischofsplatzes wird allerdings nicht vor 2019 starten. Das wurde am Dienstagabend auf einer Bürgerinformationsveranstaltung mitgeteilt. Etwa 70 Interessierte kamen. Bauexperten schätzen sogar, dass es aufgrund der langwierigen Planungen noch später losgeht. Zumindest die Freiflächen am S-Bahn-Haltepunkt sollen schon dieses Jahr umgebaut und Fahrradständer aufgestellt werden. Eine provisorische Lösung für mehr Sicherheit für Radfahrer ist dagegen nicht geplant. Kürzlich waren dort zwei Radfahrer von einer betrunkenen Autofahrerin erfasst und verletzt worden. Wenn die Sanierung beginnt, sollen zwischen Königsbrücker und Fritz-Reuther-Straße durchgängige Radwege gebaut werden. Die DVB-Haltestelle soll verlegt werden.