Debatte um vierspurigen Ausbau der Königsbrücker Straße
Die geplante vierspurige Variante zum Ausbau der Königsbrücker Straße wird neu diskutiert. Der Stadtrat hatte Donnerstagabend grünes Licht gegeben. CDU, FDP und Bürgerfraktion votierten für den vierspurigen Ausbau. SDP, Linke und Grüne hatten sich für die überbreite zweispurige Variante ausgesprochen, konnten sich aber nicht durchsetzen.Für FDP-Chef Holger Zastrow eine wichtige Entscheidung: "Damit soll die Situation für alle Verkehrsteilnehmer gleichermaßen verbessert werden", so Zastrow. "Mit dem nun gefassten Beschluss werden die befahrbaren Gleise erhalten und der Verkehr auf der Königsbrücker Straße wird für alle Verkehrsteilnehmer flüssiger fließen".Anwohner und DVB sind gegen den vierspurigen Ausbau, an den Haltestellen werde es zum Beispiel zu gefährlich, hieß es. Die Grünen teilten mit: „Der gestrige Beschluss,“ so Haase abschließend, „ist nicht nur für die Neustadt ein schwerer Rückschlag. Er ist ein verkehrspolitischer Offenbarungseid zum Schaden der Stadt. An der Schauburg soll deshalb am späten Nachmittag demonstriert werden. Eine Fahrraddemo rollt richtung Stauffenbergallee. Nun muss das Vierspurkonzept durch ein Planfeststellungsverfahren. Dort wird geprüft, ob es genehmigungsfähig ist und von Land und Bund gefördert werden kann. Laut Experten ist ein Baustart vor 2014 nicht wahrscheinlich.