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Debatte nach Demonstrationen in der Stadt

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Die Dresdner sind sauer: durch die Neonazi-Demo am Samstag ist die Stadt im Ausnah­me­zu­stand gewesen. Der Verkehr war lahmge­legt, es gab Ausschrei­tungen, die Straßen glichen am Ende einem Schlacht­feld. Händler mussten massive Verluste hinnehmen. Ein Sprecher von Karstadt sagte uns, dass nur ein Drittel des Umsatzes eines normalen Samstags gemacht wurde. Nun werden Forde­rungen laut, das Versamm­lungs­ge­setz zu überdenken. Innen­mi­nister Ulbig will im Sommer eine entspre­chende Debatte anstoßen. Unter­dessen hat die Polizei eine Sonder­kom­mis­sion einge­richtet, um links- und rechts­ex­treme Gewalt­täter der Demons­tra­tionen zu verfolgen.