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DDR-Museum ab Januar im DVB-Hochhaus

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Das insol­vente DDR-Museum aus Radebeul zieht bereits zum Jahres­ende nach Dresden um. Wie Investor Peter Simmel am Donners­tag­mittag bei einem Presse­termin ankün­digte, soll das Museum im Januar im DVB-Hochhaus neu eröffnet werden. Das Museum bleibe noch bis Ende November in Radebeul geöffnet. Im Dezember sollen die 60.000 Exponate dann nach Dresden gebracht werden. Auf einer Fläche von etwa 2000 Quadrat­me­tern sollen die Ausstel­lungs­stücke künftig im Hochhaus am Albert­platz dann präsen­tiert werden. Etwa 250.000 Euro will Simmel im Hochhaus inves­tieren, um die Räume als Museum einzu­richten. Die Mitar­beiter des Museums können mit nach Dresden ziehen, sagte Simmel. Er hatte von den Problemen des Museums gehört, zunächst gab es die Idee, das Museum nach Mittweida zu holen, dort gab es aller­dings kaum Platz im Simmel-Center. Deshalb entstand die Idee, das Museum nach Dresden zu holen. Simmel hatte das DVB-Hochhaus saniert und daneben ein Einkaufs­zen­trum errichtet. Er hatte sich vor Ort in Radebeul sofort in die Ausstel­lung verliebt und die Verhand­lungen zum Umzug aufge­nommen, nach zwei Wochen sei man sich mit dem Museums­be­treiber einig gewesen, sagte Simmel.Das DDR-Museum war in Radebeul wegen rückläu­figer Besucher­zahlen und hoher Mietkosten in Schief­lage geraten. Simmel erwarb kürzlich die Exponate und die Rechte an der Ausstel­lung für 50.000 Euro. Nun inves­tiert er einen mittleren sechstel­ligen Betrag in den Umzug und die Umbau­ar­beiten. Er rechne mit bis zu 100.000 Besucher im Jahr.