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Dauerrot-Ampel am Sachsenplatz nach 29 Jahren Geschichte

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Die wohl überflüs­sigste Ampel Dresdens ist Geschichte. Das Straßen- und Tiefbauamt hat die Ampel am Sachsen­platz, die seit 29 Jahren nur auf Rot steht, mit der Eröff­nung der Albert­brücke nun abgebaut. Das Straßen- und Tiefbauamt hatte den Betrieb der Ampel mit der Straßen­ver­kehrs­ord­nung begründet. Amtsleiter Reinhard Koett­nitz: "Vor der Schlie­ßung war die Ampel erfor­der­lich für die Verkehrs­re­ge­lung. Nach dem Anhalten war das Abbiegen nach rechts auch erlaubt, wenn rechts neben dem Licht­zei­chen Rot ein Schild mit einem grünen Pfeil auf schwarzem Grund (Grünpfeil) angebracht ist. Da der Verkehrs­strom aus der Ziegel­straße nur nach rechts abbiegen durfte und der Einsatz des Grünpfeils entspre­chend Rn. 27 ff der VwV-StVO zu § 37 StVO zulässig ist, konnte auf die Grün-Schal­tung verzichtet werden. Solange die Ziegel­straße als Zufahrt an den signal­ge­re­gelten Knoten Güntz­platz angebunden war, konnte auf den Signal­geber nicht verzichtet werden."Betrieb und Wartung der Dauerrot-Ampel haben nach unbestä­tigten Schät­zungen im Laufe der Jahre eine sechs­stel­lige Summe verschlungen. Durch die Sanie­rung der Albert­brücke und geänderte Verkehrs­füh­rungen, konnte die Ampel nun abgebaut werden. Der Leiter des Straßen- und Tiefbau­amtes Reinhard Koett­nitz sagte: "Im Zuge der Neuge­stal­tung der Verkehrs­an­lage Albert­brücke und Sachsen­platz konnte jetzt nach der Planung von 2013 der Zufahrts­be­reich Ziegel­straße geschlossen werden."