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Das sagt die Stadt zu den Korruptionsvorwürfen bei der Dresdner Feuerwehr

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Nach den Korruptionsvorwürfen bei der Dresdner Feuerwehr hat sich jetzt erstmals die Stadtverwaltung geäußert. Sie bestätigte die Durchsuchungen und Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, die schon seit 2024 laufen. Dabei seien mobile Geräte, Datenträger und Unterlagen sichergestellt worden. 

In dem Fall gibt es fünf Beschuldigte, die aber nicht alle Beamte der Dresdner Feuerwehr sind. Sie sollen bei der Wartung und Beschaffung von Einsatzfahrzeugen abkassiert haben - über eigene Firmen, die unter Vorwand mit unnötigen Aufträgen versorgt wurden. 

Stadt prüft Vergabeverfahren 

„Durch die federführenden Ermittlungsbehörden, mit denen eine enge Zusammenarbeit seitens der Landeshauptstadt besteht, werden Beauftragungen und Leistungsbeschaffungen geprüft“, sagte uns ein Rathaussprecher. „ Die Ermittlungen fußen auf einem anonymen Hinweis an die Ombudsstelle gegen Korruption in der Landeshauptstadt Dresden, welche daraufhin die notwendigen weiteren Schritte eingeleitet hat. Die Ermittlungen werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen.“

Gegen die betroffenen Beamten aus Dresden wurden seitens der Landeshauptstadt Dresden Disziplinarverfahren eingeleitet. „Aus ermittlungstaktischen und datenschutzrechtlichen Gründen sowie zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte der Betroffenen, können weitere Angaben zum Verfahren oder den betroffenen Personen nicht gemacht werden“, heißt es weiter aus dem Rathaus.