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Darum steht eine „Spacerakete“ in Dresden

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Einmal in zwölf Minuten um die Erde, zum Mond und wieder zurück. Das ist mit dem sogenannten „SpaceBUZZ One“ der Deutschen Raumfahrtagentur DLR ab sofort bei den Technischen Sammlungen in Dresden möglich. Der begehbare LKW-Anhänger macht noch bis zum 5. Juli Halt auf der Junghansstraße.

Äußerlich ähnelt er einer liegenden Rakete. Im Inneren können Besucher auf speziell beweglichen Sitzen Platz nehmen und bei der 3D-Simulation eines Raketenstarts mit dabei sein. Bei der virtuellen Reise geht es anschließend einmal um den Heimatplanten, zum Mond und wieder zurück. Dabei werden Klima- und Umweltthemen erklärt und verständlich gemacht, warum Raumfahrt diese Phänomene besonders gut aus dem All sichtbar machen kann. Die Weltraumreisenden erleben wie Gletscher schmelzen, wie Flüsse und Seen austrocknen und der Regenwald riesigen Plantagen weichen muss. Begleitet werden sie dabei - zumindest virtuell - von den beiden ESA-Astronauten Alexander Gerst und Matthias Maurer.

Nach der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin Anfang Juni diesen Jahres ist der SpaceBUZZ One nun auf Tour quer durch Deutschland. Zum neuen Schuljahr werden auch Schulen die Möglichkeit haben den SpaceBuzz in ausgewählten Regionen buchen zu können.

Der SpaceBUZZ ONE ist während seines Aufenthalts in den Technischen Sammlungen Dresden mit dem normalen Museumseintritt zwischen 9.40 Uhr und 17 Uhr zugänglich. Das VR-Erlebnis wird für Kinder ab 8 Jahren empfohlen, ist aber nicht geeignet für Epileptiker und nur durch einen Treppenaufgang zugänglich. Es besteht aber die Möglichkeit, die VR-Brillen draußen zu benutzen.