Darum dürfen Tauben in Dresden nicht gefüttert werden
Sie laufen über Plätze, flattern durch Einkaufsstraßen und sitzen auf Denkmälern: Stadttauben. Auch in den warmen Sommermonaten sind die Vögel in gesamt Dresden präsent. Das Rathaus weist nun verstärkt daraufhin, dass das Füttern der Tiere verboten ist.
Denn Stadttauben gelten als Überträger von Parasiten und Krankheiten. Zudem verschmutzen Futter und Taubenkot Plätze, Parks, Wege und Gebäude. Außerdem sind Tauben Wildtiere und können sich selbst versorgen.
Aus diesem Grund ist das Taubenfüttern auf allen öffentlichen Flächen in Dresden verboten. Wer sich nicht daran hält, handelt ordnungswidrig und riskiert eine Geldbuße von bis zu 5.000 Euro, mindestens aber ein Verwarngeld von 20 Euro.
Eine Taube produziert jährlich etwa zehn bis zwölf Kilogramm Kot. Die darin enthaltene Harnsäure zerfrisst Mauerwerke und beschädigt dadurch Gebäude. Der Taubenkot verunreinigt aber nicht nur Bauwerke und Plätze, sondern enthält außerdem potenzielle Krankheitserreger. Gesundheitliche Risiken durch den Feder- oder Kotstaub sowie die Parasiten, mit denen die Tiere befallen sind, bestehen insbesondere für Kinder, ältere Menschen und Allergiker.