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Dampfschiffahrt verkauft MS Lilienstein

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Die Sächsi­sche Dampf­schiff­fahrt verkauft ein Schiff. Wie das Unter­nehmen mitteilte, wird die "MS Lilien­stein" veräu­ßert. Bereits die erste Ankün­di­gung vor einigen Wochen, dass ein bis zwei Schiffe aus wirtschaft­li­chen Gründen verkauft werden sollen, hatte hohe Wellen geschlagen. Es wurde aller­dings immer wieder betont, dass die histo­ri­schen Schau­fel­rad­dampfer nicht verscher­belt werden. Mit der "MS Lilien­stein" ist nun eines der kleinen Motor­schiffe nach Oderberg - östlich von Berlin - verkauft worden, soll dort rund um ein Schiffs­he­be­werk als Ausflugs­schiff einge­setzt werden. Der neue Eigner, die Fahrgast­schiff­fahrt Oderberg, hat am 22. Juni das nach dem Berg in der Sächsi­schen Schweiz benannte Schiff erworben. Mit seinen 122 Pferde­stärken wird es zukünftig Fahrgäste auf Rundfahrten in und um das Schiffs­he­be­werk Nieder­finow beför­dern. Unter dem Namen „Barnimer Land“ wird das Motor­schiff nun im Einsatz sein.Die „Lilien­stein“ wurde 1982 auf der Yacht­werft Berlin gebaut und bei der Sächsi­schen Dampf­schif­fahrt in Dienst gestellt. In den letzten Jahren bot der gemüt­lich einge­rich­tete, beheizte Salon mit Panora­ma­fens­tern für Charter­kunden den passenden Rahmen für ihre Veran­stal­tungen, teilte die Dampf­schif­fahrt mit. Mittel­fristig hätte man die "Lilien­stein" umfas­send umbauen müssen, um sie weiter einzu­setzen, das war nicht bezahlbar, hieß es. Die Sächsi­sche Dampf­schiff­fahrt verfolgt aber weiter die Idee, sich ein anderes neues Schiff anzuschaffen.