++ EIL ++

Da liegt sie nun - die Carolabrücke

Zuletzt aktualisiert:

Seit nun mehr drei Wochen wurde an der Elbe fast rund um die Uhr gepickert, gebissen und gebaggert - nun ist auch der Rest der Carolabrücke auf das vorbereitete Kiesbett gefallen. Im Einsatz unter anderem ein riesiger 120 Tonnen Bagger mit 40 Meter Arm. Bereits am 12. Juni waren die Brückenzüge A und B kontrolliert eingestürzt. 

Zaungäste verfolgen jeden Tag den Fortschritt der Abrissarbeiten. Entweder von der Brühlschen Terrasse aus, von den Elbwiesen oder direkt am Bauzaun. Wegen des Lärms hat sich der eine oder andere gleich einen Gehörschutz mitgebracht. 

Die Abbruchteile werden nun zerkleinert und abtransportiert. Die Wasserstraße soll schnell wie möglich wieder hergestellt und für den Schiffsverkehr freigegeben werden. Zuletzt war da von Anfang September die Rede. Seit dem 4. Juni ist die Elbe im Bereich der Carolabrücke gesperrt.

Die Weiße Flotte fährt aber trotzdem planmäßig.