• In dieser Halle werden die Verstorben bis zur Einäscherung untergebracht.

Corona-Verstorbene kommen in Flutschutz-Lager

Zuletzt aktualisiert:

Weil die steigende Zahl der Corona-Toten in Dresden die Kapazitäten des Krematoriums übersteigt, wird nun das Flutschutzlager in Reick genutzt. "Pietät und Respekt vor den Verstorbenen und deren Angehörigen gebieten es uns, die Wartezeit bis zur Einäscherung so kurz wie möglich zu halten", sagte die zuständige Bürgermeisterin Eva Jähnigen. Aber die Möglichkeiten in Kühlhallen und kühlen Räumen sind nahezu ausgeschöpft. Deshalb müssen nun Räumlichkeiten außerhalb der städtischen Friedhöfe genutzt werden.

Zum Einsatz kommt eine neu gebaute Halle auf dem Gelände des Straßen- und Tiefbauamtes sowie des Regiebetriebes Zentrale Technische Dienstleistungen an der Lohrmannstraße. Diese Halle dient ursprünglich der Lagerung von mobilen Hochwasserschutzelementen. Die Elemente werden zwischenzeitlich anderweitig gelagert. Der sofortige Zugriff im Hochwasserfall bleibt bestehen.

Das Gesundheitsamt erlaubt die Nutzung zunächst befristet bis Mitte Februar, weil der Betrieb kühle Witterung voraussetzt.