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Corona-Krise erneut Thema im Stadtrat am Donnerstag

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Die Corona-Krise beschäftigt auch den Stadtrat in seiner Sitzung am 14. Mai. Getagt wird am Donnerstag wieder in der Messe, da dort mehr Platz ist als im Rathaus.

In der Sitzung geht es zum Beispiel darum, wie die Stadt die heimische Wirtschaft in der Corona-Krise unterstützen kann.

Zudem will Dresden seiner afrikanischen Partnerstadt Brazzaville rund 80 000 Euro zur Verfügung stellen. Das Geld ist zum einen für Lebensmittel gedacht. Zudem soll Brazzaville eine Sachspende für ein Krankenhaus bekommen, in dem an Corona erkrankte Menschen behandelt werden.

Ein weiteres Thema sind die Elternbeiträge für Hort und KITA während der Corona-Krise. Im Stadtrat geht es darum, dass die Eltern aller Dresdner Einrichtungen vom 18. März bis zum 17. April keine Gebühren zahlen müssen. Ab dem 18. April sollen nur die Eltern zahlen, die ihre Kinder in einer Notbetreuung untergebracht haben.

Auf der Tagesordnung steht zudem die Gesamtsanierung und Erweiterung der 76. Oberschule auf der Merbitzer Straße im Stadtteil Briesnitz. Geplant ist ein Verbinderbau, so dass die Schule zusätzliche Räume bekommt, unter anderem eine Aula, einen Speisesaal und einen Mehrzweckbereich.

Der Stadtrat befasst sich am Donnerstag auch mit dem Stauseebad Cossebaude. Oberbürgermeister Dirk Hilbert soll Gespräche mit Vattenfall führen, wie das Bad erhalten werden kann, denn Vattenfall will das Pumpspeicherwerk nicht weiter betreiben.

Am Donnerstag berät der Stadtrat zudem über den Umgang mit Gebäuden und Grundstücken in den Sanierungsgebieten Pieschen, Hechtviertel und Äußere Neustadt. Das bisherige Treuhandvermögen soll aufgelöst werden und die Objekte an die Stadt selbst oder städtische Gesellschaften wie die WiD übertragen werden.

Zudem geht es im Stadtrat um die Finanzierung der Kinder- und Jugendhilfe in Dresden unter Corona-Bedingungen.

Mehr Informationen zur Stadtratssitzung am 14. Mai finden Sie hier.