Tausende zeigen beim Christopher Street Day: Dresden kann bunt!
Bunt, laut und schrill: Beim Christopher Street Day zogen am Samstagnachmittag rund 10.000 Menschen durch die Dresdner Innenstadt.
Toleranz und Respekt für unterschiedliche Lebensentwürfe haben sich die Veranstalter auf die Fahnen geschrieben. Die Parade startete zunächst mit ein wenig Verzögerung am Altmarkt. Die Route führte über die Albertbrücke in die Neustadt und dann wieder zurück über das Terrassenufer. Gegen 16 Uhr trafen die Teilnehmer wieder am Altmarkt ein. Hier wurde auch der Abschluss gefeiert.
Im Anschluss gibt es aber noch weitere bunte Veranstaltungen. Eine Übersicht: csd-dresden.de/termine/.
Rechtsextremer Gegenprotest
Kurz vor dem Start des CSD versammelten sich rund 200 Neonazis und Rechtsextreme am Bahnhof Mitte. Viele trugen ihre Gesinnung und den Hass offen zur Schau. Organisiert wurde der Protest von "Die Heimat" und deren Jugendorganisation "Junge Nationalisten". Anschließend zogen die Teilnehmer über die Freiberger Straße hin zum Altmarkt und wieder zurück.
Die Polizei sicherte den Aufzug ab. Auch Gegenprotest war vor Ort - dieser war zahlenmäßig stärker vertreten. Gegen 15 Uhr löste sich der rechtsextreme Protest dann wieder am Bahnhof Mitte auf.