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Chor der Sächsischen Staatsoper Dresden feiert

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Stimm­ge­waltig und hochge­lobt: Mit dem Chor der Sächsi­schen Staats­oper Dresden feiert am Sonntag (19.00) einer der besten Opern­chöre Europas ein seltenes Jubiläum. Denn mit 200 Jahren zählt er zugleich zu den ältesten Ensem­bles dieser Gattung. 1817 wurde der Chor auf Anregung von Hofka­pell­meister Carl Maria von Weber einge­richtet. Zunächst bestand er aus 32 Choristen und war mit Frauen und Männern paritä­tisch besetzt. Heute hat der Chor 92 Stellen. Zur ersten Premiere der laufenden Saison wurde er am vergan­genen Dienstag bei den „Troja­nern“ von Hector Berlioz frene­tisch gefeiert. Jetzt folgt das Geburts­tags­ständ­chen in eigener Sache - beim Preis­trä­ger­kon­zert der Stiftung zur Förde­rung der Semper­oper. Sie  vergibt wie schon 2006 erneut die Auszeich­nung an den Staats­opern­chor. Und der bedankt sich mit einem Programm, bei dem zahlreiche Klassiker der Opern­li­te­ratur zu hören sind. Der Pilger­chor aus Wagners „Tannhäuser“ und der „Gefan­ge­nen­chor“ aus Verdis „Nabucco“ werden ebenso erklingen wie Lortzings „Singschule“ aus „Zar und Zimmer­mann“ und Chöre aus Hinde­miths „Mathis der Maler“.  Auch die Stiftung selbst feiert Geburtstag: Sie wird 25 Jahre alt und unter­stützt seit ihrer Gründung durch Rudi Häussler die Staats­oper. Seither hat die Stiftung 14 Millionen Euro gesam­melt. (dpa)