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Chemnitz ist mit seiner Kulturhauptstadt-Bewerbung eine Runde weiter

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Chemnitz ist als einzige sächsische Stadt weiterhin im Rennen um den Titel „Kulturhauptstadt Europas“. Dresden und Zittau sind dagegen ausgeschieden, ebenso wie Gera. Das hat am Nachmittag die Jury in Berlin bekanntgegeben. Eine Runde weiter sind auch Magdeburg, Hannover, Nürnberg und Hildesheim.

Die Entscheidung, welche Stadt letztendlich 2025 europäische Kulturhauptstadt wird, fällt im Herbst nächsten Jahres. Bis dahin müssen die verbliebenen Bewerber erneut Präsentationen erstellen, außerdem schaut sich die Jury die Städte persönlich an.

Die Entscheidung hatten hunderte Chemnitzer bei einer Liveübertragung im Rathaus mitverfolgt. Als der Name Chemnitz fiel, brach ein riesiger Jubel aus. Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig war sichtlich gerührt und rang zunächst um Worte. Dann dankte sie allen, die an der Bewerbung mitgewirkt haben: „Liebe Chemnitzerinnen und Chemnitzer, es ist eine riesengroße Chance für unsere Stadt: Wir können Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2025 werden. Wir sind diesem Ziel seit heute einen großen Schritt näher gekommen.“

Die europäische Jury habe das Potential von Chemnitz erkannt und möchte mehr sehen. „Sie hat uns aufgefordert, ein zweites ausführliches Bewerbungsbuch bis Juni 2020 einzureichen: mit konkret ausgearbeiteten Vorhaben, einem detaillierten Programm für 2025, einer Einladung an Europa, die so überzeugend ist, dass sie nicht auszuschlagen ist“ so Ludwig weiter.

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