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Carolabrücke: Architekten sollen nachbessern

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Die Initiative Carolabrücke fordert Nachbesserungen bei den Entwürfen für den Ersatzneubau. Ihr fehlen bei der neuen Dresdner Carolabrücke zum Beispiel Kanzeln, kleinteiliges Stahlfachwerk oder Sandstein und Ornamente. 

Die Initiative begrüßt allerdings, dass alle vier Entwürfe Bögen über die Elbe spannen. Das zeige deutlich, dass die Forderung nach Bögen richtig war und auch von Fachleuten geteilt werde. Bis zum Beginn der Bürgerbeteiligung sei noch Zeit, Änderungen vorzunehmen. 

Das größte Potenzial, mit kleinen Verbesserungen doch noch eine Dresden-typische Brücke zu erhalten, sieht die Initiative Carolabrücke im Entwurf des Ingenieurbüros GRASSL und gmp. „Wir werden jedoch nur einen überarbeiteten Entwurf unterstützen bzw. jenes Team, das die 27.000 Stimmen für eine Gestaltung nach historischem Vorbild in der kommenden Detailplanung am deutlichsten berücksichtigen wird“, heißt es in einer Mitteilung. 

Die Initiative fordert alle Entwurfsteams auf, sich Verbesserungsvorschlägen nicht zu verschließen. Begleitgremium und Stadtrat sollten ein Nachbessern verlangen und damit dem selbst formulierten Anspruch einer herausragenden Architektur gerecht werden.