Bundesweiter Warntag - Nicht alles lief Fehlerfrei
Am Donnerstag 11:00 Uhr hat der bundesweite Warntag auch bei uns in Dresden für lautes Sirenengeheul gesorgt. Nicht alles lief dabei glatt. Beschwerden gab es beispielsweise, da einige Sirenen nicht geheult hätten. Andere Dresdner erklärten uns, dass die Sirenen zum Teil zu leise waren oder das Ansagen unverständlich waren.
Michael Klahre, Pressesprecher der Dresdner Feuerwehr erklärte uns, dass in Dresden die meisten Sirenen funktioniert haben. Nur etwa 10 Prozent sind ausgefallen so zum Beispiel am Kraftwerk Mitte oder am Neumarkt. Das lag zum Teil auch an Bauarbeiten, aufgrund derer die Sirenen außer Betrieb waren.
Dafür ist der Warntag jedoch auch da. Die Feuerwehr wollte ihre Geräte testen um heraus zu finden was man denn im Ernstfall besser machen muss. Genau das soll in den kommenden Wochen und Monaten auch umgesetzt werden.
Probleme gab es aber nicht nur bei den Sirenen, sondern vor allem bei den Warn-Apps. Die Warn-Apps wie Nina oder BIWAPP haben zu spät oder gar nicht reagiert. Das hat auch eine Sprecherin des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz eingeräumt. Ihre Erklärung für das Problem – zum Teil war das Warnsystem einfach überlastet.
Laut einem Beschluss der Innenminister Konferenz soll es künftig jedes Jahr am zweiten Donnerstag im September einen bundesweiten Warntag geben. Dadurch soll die Akzeptanz und das Wissen der Bevölkerung in Notlagen erhöht werden. Außerdem sollen die Menschen im Ernstfall genau wissen was zu tun ist, so Feuerwehr Pressesprecher Michael Klahre.
