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Bundespräsident Steinmeier in Freiberg

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Bundespräsident Frank Walther Steinmeier ist am Mittag mit einem Regionalzug aus Dresden am Freiberger Bahnhof angekommen. Das Staatsoberhaupt weilt drei Tage in der Silberstadt.

Bei einem ersten Rundgang durch die Innenstadt sah er sich auch das Gebäude in der Petersstraße an, in dem das neue Welterbe-Besucherzentrum entstehen soll. Anschließend schlenderte er mit Oberbürgermeister Sven Krüger zum Rathaus am Obermarkt, wo er sich ins Goldene Buch der Stadt eintrug. 

Freiberg sei eine Stadt mit großer Vergangenheit, die aber nicht in der Vergangenheit lebe, sagte Steinmeier nach seiner Ankunft. Die Region sei der Zukunft zugewandt, wovon mehrere Hochtechnologieunternehmen zeugten. „Das zeigt, dass Vergangenheit und Zukunft hier gut zusammengehen.“

Am frühen Mittwochnachmittag ist eine „Kaffeetafel kontrovers“ geplant. Der Bundespräsident will mit Freibergern zu den Themen Solidarität mit der Ukraine, Energiekrise, gestiegene Lebenshaltungskosten und Zusammenleben in der Stadt ins Gespräch kommen.

Zum Abschluss seines Besuches am Donnerstag verleiht Steinmeier noch neun engangierten Sachsen den Bundesverdienstorden.