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Bundespolizei: Teamwork gegen illegale Migration

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Die Bundespolizei im Osterzgebirge bekommt im Kampf gegen illegale Migration Verstärkung. Seit Anfang der Woche sind mobile Einheiten der Bundesbereitschaftspolizei aus Blumberg, Hünfeld und Duderstadt mit im Einsatz.

Schleuserkriminalität und illegale Einreise werden an der sächsisch-tschechischen Grenze zunehmend zum Problem. Immer wieder stoppt die Polizei Transporter, in den Personen unter menschenunwürdigen Bedingungen nach Deutschland gebracht werden sollen. Am Steuer der Schleuserfahrzeuge sitzen meist Ukrainer.

Die Einsatzkräfte der Bundespolizei konnten am 20. Juli auf der A17, in Pirna, Dippoldiswalde und in Bannewitz insgesamt 40 syrische Staatsangehörige ohne aufenthaltslegitimierende Dokumente feststellen. Drei Schleuser wurden vorläufig festgenommen, welche ukrainische und tschechische Staatsangehörige sind.

Am Folgetag stellten die Einsatzkräfte erneut bis zum Mittag weitere 22 unerlaubt eingereiste Personen in Hänichen, Heidenau und Dohna fest. Diese wurden durch derzeit unbekannte Schleuser mit PKW oder mittels Kleintransporter nach Deutschland eingeschleust.

Darüber hinaus gehen eine Vielzahl von Hinweisen, bezüglich der Einschleusung von Ausländern, aus der Bevölkerung in der Leitstelle der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel ein.

Die Leitstelle ist rund um die Uhr unter 035023 676 300 zu erreichen.