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Bundespolizei sucht Geschädigte und Zeugen zu Vorfall in S-Bahn

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Andert­halb Monate nach der Ausein­an­der­set­zung mit einem renitenten Schwarz­fahrer in der S-Bahn von Dresden nach Pirna sucht die Bundes­po­lizei nach dem Geschä­digten. Der junge Mann, der ihm ins Gesicht geschlagen hatte, und ein weiterer Schwarz­fahrer sind mittler­weile identi­fi­ziert, wie die Bundes­po­li­zei­in­spek­tion Dresden am Mittwoch mit. Die wegen Schwarz­fah­rens bereits bekannten Jugend­li­chen konnten den Angaben zufolge bei einer Fahrkar­ten­kon­trolle am 19. November 2016 beim Halt in Dresden-Reick kein Ticket vorweisen und sollten den Zug verlassen. Einer von ihnen hatte sich gewei­gert, auszu­steigen und verhin­dert, dass sich die Türen schlossen.  Der Lokführer und zwei coura­gierte junge Männer waren mit dem Versuch geschei­tert, den Schwarz­fahrer zur Einsicht zu bringen. Als der Zugbe­gleiter die Türen mecha­nisch schließen wollte, schlug der Schwarz­fahrer einem der Helfer mit der Faust ins Gesicht. Anders als verab­redet, erstat­tete der geschla­gene nach Angaben der Bundes­po­lizei aber keine Anzeige, nachdem er in Heidenau-Süd (Sächsi­sche Schweiz) ausge­stiegen war. Die Behörde bittet ihn, sich zu melden.  [dpa]