Bundespolizei ermittelt zu fremdenfeindlichen Vorfällen
Die Bundespolizei ermittelt nach fremdenfeindlichen Vorfällen an S-Bahnhöfen in Dresden-Großzschachwitz, Königstein und Heidenau. Unbekannte zeichneten am Wochenende mit Kreide die Umrisse von Menschen, verteilten rote Farbe wie Blutflecken und Zettel mit der Aufschrift "Migration tötet". Eine Fahndung nach dem oder den Tätern verlief ergebnislos, teilte die Bundespolizei mit.Durch die Beamten wurde umfangreiches Spurenmaterial gesichert und erste Ermittlungen durchgeführt. Nach einer ersten Einschätzung handelt es sich um eine politisch motivierte Tat, hieß es. Deshalb hat der Staatsschutz die weiteren Ermittlungen übernommen.Auch am Elberadweg sind erneut rechte Sprühereien entdeckt worden. An mehr als 20 Stellen wurden mit weißer Farbe islamfeindliche Schriftzüge aufgesprüht.