Bundespolizei durchsucht bei Riesen-Razzia auch Objekt im Hechtviertel
Im Rahmen einer eines Großeinsatzes in 12 Bundesländern hat die Bundespolizei auch ein Objekt in Dresden durchsucht. Es geht dabei um Zwangsprostitution, Menschenhandel und Zuhälterei. Mit mehreren Mannschaftswagen, in Kampfanzug mit Sturmhaube waren die Beamten im Hechtviertel im Einsatz. Wie uns Christian Meinhold von der Bundespolizei sagte, wurde ein Objekt durchsucht, das vermutlich als Bordell genutzt worden ist. Es wurden auch mehrere Personen angetroffen. Welche Rolle sie spielen, ist jetzt Gegenstand der Ermittlungen, so Meinhold weiter. Sieben Tatverdächtige festgenommenBei der bundesweiten Razzia gegen Organisierte Kriminalität haben Ermittler am Mittwochmorgen sieben dringend Tatverdächtige festgenommen. Das teilte die federführende Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main mit. Die Beamten durchsuchten demnach 62 Bordelle, Wohnungen oder Büros. Schwerpunkte der Aktionen waren Nordrhein-Westfalen mit 17 durchsuchten Einrichtungen, Hessen (10), Niedersachsen und Baden-Württemberg (je 9). In Sachsen wurden Objekte in Dresden, Zwickau und Chemnitz durchsucht. Im Fokus der Beamten standen unter anderem Menschenhandel, Zuhälterei und Zwangsprostitution von Thailänderinnen. Netzwerk soll Frauen aus Thailand und Transsexuelle eingeschleust haben Hauptverdächtige sind nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft neben einer 59-Jährigen aus Thailand auch ihr 62 Jahre alter deutscher Lebensgefährte. Nach Angaben der Bundespolizei wohnt die Frau in Siegen. Das Paar soll gemeinsam mit weiteren Mittätern ein bundesweites Netzwerk aufgebaut haben, um thailändische Frauen und Transsexuelle nach Deutschland zu schleusen und als Prostituierte arbeiten zu lassen. Die Ermittler haben insgesamt 56 Verdächtige im Blick, 41 Frauen und 15 Männer im Alter zwischen 26 und 66 Jahren.