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Bundeskanzlerin Merkel will Investiti­onszulage für neue Bundesländer abschaffen

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Bundes­kanz­lerin Angela Merkel hat einem Erhalt der Inves­ti­ti­ons­zu­lage für die neuen Bundes­länder eine klare Absage erteilt. Die Förde­rung sei nicht das geeig­nete Mittel, um die Wirtschaft  im Osten Deutsch­lands weiter anzukur­beln, sagte die Regie­rungs­chefin am Nachmittag auf der Regio­nal­kon­fe­renz im Leipziger Porsche Werk. Da es auch in den alten Bundes­län­dern wirtschafts­schwache Gegenden gebe, soll die Inves­ti­ti­ons­zu­lage bis 2013 durch eine bundes­weite Förde­rung ersetzt werden, die dann direkt in die betrof­fenen Regionen in Ost und West fließt. Sachsens Minis­ter­prä­si­dent Stanislaw Tillich will dagegen weiter um eine Verlän­ge­rung der Inves­ti­ti­ons­zu­lage kämpfen.Weiteres Thema der Regio­nal­kon­fe­renz war das Problem der Abwan­de­rung von jungen Menschen aus den neuen Bundes­län­dern. Dabei ging es unter anderem um die ärztliche Versor­gung auf dem Land oder den öffent­li­chen Nahver­kehr.  Die Förder­pro­gramme des Bundes und die EU-Förder­gelder sollen ab 2014 sollen stärker auf dem demogra­phi­schen Wandel ausge­richtet werden.