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Bundesanwaltschaft sieht "Gruppe Freital" als Terrorgruppe

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Im Prozess gegen die rechtsextreme "Gruppe Freital" sieht die Bundesanwaltschaft den Vorwurf der Terrorgruppe bestätigt. In ihrem Plädoyer sprach sie sich für eine Verurteilung wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung aus. Laut Oberstaatsanwalt Jörn Hauschild hätten die acht Angeklagten bei den ihnen vorgeworfenen Sprengstoffanschlägen, den Tod von Menschen in Kauf genommen. Ihnen sei es darauf angekommen, "ein Klima der Angst zu schaffen", so der Oberstaatsanwalt.

Die sieben Männer und Frauen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren sollen für Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte, das Auto eines Linken-Stadtrates und ein alternatives Wohnprojekt verantwortlich sein.