Brückenschlag - Die Stadt investiert 25 Millionen Euro
Die Stadt will allein in diesem Jahr rund 25 Millionen Euro in Brücken, Treppen und Stützwände investieren. Wie Reinhard Koettnitz vom Straßen- und Tiefbauamt uns im Interview gesagt hat, fließen allein rund sieben Millionen in die Sanierung der Elbbrücken. An der Albertbrücke werden aktuell noch die Landbögen aufgearbeitet, anschließend wird am blauen Wunder der Rad- und Fußweg flussabwärts repariert. Ab Herbst soll dann auch die marode Carolabrücke saniert werden. Zuerst ist die Fahrtrichtung Neustadt dran. Der Verkehr läuft in dieser Zeit beidseitig über die stadteinwärts führende Fahrbahn. Erst wenn die Carolabrücke fertig ist, würde mit der Albertbrücke begonnen werden, heißt es von Koettnitz. Bei deren Sanierung müssen dann auch Autofahrer wieder mit Einschränkungen rechnen.
Die Augustusbrücke soll spätestens Anfang 2020 wieder für Bahn-, Fuß- und Radverkehr geöffnet werden. In Cossebaude steht in diesem Jahr der lange geplante Neubau der Bahnbrücke an der Talstraße an. Mit einem Jahr Verspätung soll es im Juni dieses Jahres los gehen. Die Kosten liegen bei rund zwei Millionen Euro. Unabhängig von den Neuinvestitionen, könnte die Nossener Brücke vermutlich schon in diesem Jahr zur Engstelle werden. Die baulichen Mängel an der Brücke nehmen zu, heißt es vom Chef des Straßen- und Tiefbauamtes Reinhardt Koettnitz. Bei aktuellen Untersuchungen wurden in Höhe der Bahnanlagen Schäden an den Schweißnähten festgestellt.
Damit diese nicht noch großer werden, wird jetzt überlegt, den Verkehr nur noch einspurig in jede Richtung fahren zu lassen. Einen genauen Termin konnte Koettnitz noch nicht nennen.