Briten hindern Lutz Bachmann an Einreise
Pegida-Mitbegründer Lutz Bachmann ist am Wochenende von den britischen Behörden in London am Flughafen Stansted an der Einreise nach Großbritannien gehindert worden. Er wurde am Flughafen festgesetzt und am Sonntag in den nächsten Flieger zurück nach Deutschland gesetzt. Das berichtete Bachmann selbst via Facebook und Twitter.
Die zuständige britische Behörde, das "Home Office", bestätigte die Abschiebung gegenüber dem Independent. "Seine Anwesenheit sei nicht im öffentlichen Interesse", hieß es.
Bachmann wollte nach eigenen Angaben mit dem Gründer der English Defence League, Tommy Robinson, in der Speaker's Corner im Hyde Park eine Rede halten. Dort kann jeder frei Reden halten. Er wollte einen Text von Martin Sellner, von der Identitären Bewegung, vortragen, dieser war vor einigen Tagen ebenfalls an der Einreise nach Großbritannien gehindert worden.
Bachmann selbst berichtete, er sei in ein "Detention Center" gebracht worden. Das ist eine Abschiebeeinrichtung, in der illegal Eingereiste auf ihren nächsten Rückflug warten müssen. Der Rückflug ist dann am Sonntag erfolgt. Noch am Samstag war Bachmann mit Pegida Dresden in München präsent. Von München aus wollte er dann nach London zum Hyde Park.