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Briefwahl steht bei den Dresdnern hoch im Kurs

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Für die EU- und Kommunalwahl sind bei der Stadt schon mehr als 70.000 Briefwahlanträge eingegangen. Viele Dresdner geben ihre Stimme schon vorher ab, weil sie zum Beispiel am Wahltag nicht in der Stadt sind.

Das geht auch direkt im Briefwahlbüro an der Theaterstraße, das seit Montag geöffnet hat. Allein am ersten Tag kamen 500 Briefwähler und machten auch gleich ihre Kreuze.

Die Unterlagen können aber auch online über dresden.de beantragt werden. Die Unterlagen müssen bis spätestens zum Wahltag, Sonntag, 9. Juni 2024, 18 Uhr, bei der auf dem Wahlbrief angegebenen Adresse eingehen, um bei der Auszählung berücksichtigt werden zu können.

Der 9. Juni ist ein Super-Wahlsonntag. An diesem Tag wird in Dresden nicht nur ein neuer Stadtrat gewählt, sondern auch neue Stadtbezirksbeiräte und Ortschaftsräte. Gleichzeitig steht die Wahl für das Europaparlament an.

Bei der Stadtratswahl in Dresden am 9. Juni stehen 15 Parteien und Wählervereinigungen auf dem Stimmzettel. 12 von ihnen wurden in allen elf Wahlkreisen zugelassen, darunter die AfD, die CDU, die Linke, die SPD und die Grünen.

Auch die rechtsextremen Freien Sachsen treten stadtweit an. Das Bündnis Sahra Wagenknecht hat der Gemeindewahlausschuss in neun Wahlkreisen zugelassen.