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Brandanschlag auf geplantes Asylheim in Cossebaude aufgeklärt

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Die Polizei hat am Donners­tag­vor­mittag zwei Verdäch­tige zu dem Brand­an­schlag auf das ehema­lige "Hotel Visa" in Cosse­baude festge­nommen. Das Gebäude auf der Breit­scheid­straße war als Asylun­ter­kunft im Gespräch, Ende Oktober 2015 wurde es in Brand gesetzt. Der Schaden: 1,5 Millionen Euro. Nun wurden zwei 28 Jahre alten Männer aus Wilsdruff und Dresden gefasst, sie sollen das Gebäude aus fremden­feind­li­chen Motiven mit Benzin angezündet haben. Das haben die Ermitt­lungen ergeben, sagte Oberstaats­an­walt Lorenz Haase. Nähere Details könne man nicht nennen, da die Befra­gungen noch laufen. Beide Männer seien zuvor aber nicht mit rechts­ex­tremen Straf­taten in Erschei­nung getreten. Es wurden Haftbe­fehle erwirkt, teilte Haase mit. Den Beschul­digten wird gemein­schaft­lich began­gene Brand­stif­tung  vorge­worfen. Das Gesetz sieht für eine Brand­sti­tung eine Freiheits­strafe von einem bis zu zehn Jahren vor. Die Männer sollen am Freitag vor den Haftrichter.