Brand mit teils Schwerverletzten in Plauener Wohnhaus - LKA ermittelt

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19 Menschen sind bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Plauen in der Nacht zum Samstag verletzt worden, vier von ihnen schwer, darunter ein zweijähriges Kind. Die vier Patienten wurden nach Angaben des Landeskriminalamtes (LKA) in Dresden teils mit Hubschraubern in Spezialkliniken in Dresden, Leipzig und Halle gebracht, die anderen in umliegende Krankenhäuser.

Das Gebäude wurde evakuiert, die Feuerwehr brachte etwa 40 Menschen in Sicherheit. 14 von ihnen, darunter viele Kinder, verbrachten den Rest der Nacht in einer Notunterkunft. Das Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum vom LKA hat die Ermittlungen übernommen, da ein fremdenfeindlicher Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann, wie ein Sprecher in Dresden sagte. Die Mieter sind Deutsche, Slowaken und andere EU-Bürger. 

Das Feuer war aus bisher unbekannten Gründen im Erdgeschoss ausgebrochen. "Ermittelt wird aktuell in alle Richtungen, auch wegen möglicher Brandstiftung."

Bei dem Einsatz wurden auch zwei Feuerwehrmänner leicht verletzt. Insgesamt waren 50 Rettungskräfte mit neun Wagen und mehreren Notärzten im Einsatz. Einige der obdachlos gewordenen Hausbewohner kamen bei Verwandten unter. Ein Kriseninterventionsteam kümmerte sich um Traumatisierte, hieß es. (mit dpa)